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Waffen in kleinen Händen

13.02.2017/EG aus dem Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS), Berlin

BITS-Studie: 250.000 bis 300.000 Kinder und Jugendliche werden weltweit als Soldaten rekrutiert

Seit 2002 wurden in den UN-Jahresberichten insgesamt 33 Länder aufgeführt, in denen die Rekrutierung von Jungen und Mädchen durch bewaffnete Gruppen und/oder andere Vergehen nach UN-Resolution 1612 gegen Kinder in bewaffneten Konflikten, dokumentiert worden sind.

»Wir sind um 5 Uhr aufgestanden, um zu beten und haben dann gefrühstückt. Dann hatten wir eine militärische Unterweisung im Waffengebrauch, dann Religionsunterricht, dann Mittagsgebete, dann Unterweisung im Bau und Einsatz von Bomben und Minen.« Omar, der mit 14 Jahren Jabhat al-Nusra beitrat

»Für mich ist es besser für YR 25,000 [USD 110] pro Monat zu arbeiten, als zu Hause zu bleiben ohne etwas zu tun.« Walid, 15 Jahre, Kindersoldat der 1. Panzerdivision der jemenitischen Armee 2011

»Kinder wurden an Handfeuerwaffen ausgebildet, abhängig von ihrer Größe und Statur: Wenn der Junge groß war, wurde ihm ›six round rifles‹ gegeben, die hauptsächlich von der Polizei benutzt werden. Wenn er klein war, wurden ihm kleinere Waffen gegeben.« Thimbu Oraon, begann mit 15 Jahren für die Maoisten zu kämpfen.

»Sie bringen die Leute, die sie gefangen haben, Guerilleros und Räuber, zum Trainingsgelände. Meine Truppe musste drei Leute töten. Nachdem der erste getötet wurde, sagte mir der Kommandeur, dass ich am nächsten Tag mit dem Töten dran bin. Ich war schockiert und angeekelt. Ich musste es vor der ganzen Kompanie tun, vor 50 Leuten. Ich musste ihm in den Kopf schießen.« Óscar, 15-jähriges Mitglied der Autodefensas Unidas de Colombia (AUC)

Die komplette Studie ’Deutsche Rüstungsexporte und Kindersoldaten – Kleinwaffen in Kinderhänden‘ lesen Sie hierbits.de