Wer hat das Foulspiel gesehen?

19.10.2015/EG aus dem Nachrichtenblog ‚NachDenkSeiten‘, Bad Bergzabern

Journalist Jens Berger mit einem Beitrag über die Berichterstattung zur ‚gekauften‘ WM 2006

„Anders als die mediale Berichterstattung suggeriert, haben die jüngsten Rechercheergebnisse des SPIEGEL nur am Rand direkt etwas mit der WM-Vergabe im Jahre 2000 zu tun. Nach Angaben des SPIEGEL soll der umtriebige französische Sport-Unternehmer Robert Louis-Dreyfus, der von 1994 bis 2001 auch CEO des Adidas-Konzerns war, dem deutschen ‚WM-Organisationskomitee‘ 6,3 Millionen Euro geliehen haben. Warum und wofür? Dazu hat offenbar auch der SPIEGEL auch keine Informationen. Man weiß beim SPIEGEL jedoch, dass das Geld als schwarze Kasse diente und Franz Beckenbauer den Schuldschein unterschrieben haben soll. Nun ja, davon kann man halten, was man will. Aus diesen vagen Indizien eine derartige Titelstory zu basteln, ist zumindest mutig und dürfte den SPIEGEL angesichts der angekündigten rechtlichen Offensive des DFB wohl noch recht teuer zu stehen kommen.“ Weiterlesennachdenkseiten.de