Wissenschaftler nutzen Mobiltelefondaten zur Auswertung gesellschaftlicher Strukturen

24.07.2015/EG aus der Freien Universität Berlin

Freie Universität Berlin: Wissenschaftler benutzen in Statistik-Projekt Metadaten von Handyverbindungen zur Bestimmung gesellschaftlicher Strukturen in Entwicklungsländern

Handy-Metadaten können nach einer Studie der Freien Universität zur Produktion von Indikatoren genutzt werden, wie sie beispielsweise in der Messung des Erfolgs von Nachhaltigkeitszielen herangezogen werden. Die Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft Fabian Bruckschen und Till Zbiranski, entwickelten unter Leitung von Prof. Dr. Timo Schmid ein statistisches Schätzverfahren, mit dem Handy-Metadaten und Zensusinformationen verknüpft werden können. Damit war es möglich, Informationen über die aktuelle Situation in Bezug auf Armut, Alphabetisierung und anderen soziodemografischen Indikatoren in einem Land nahezu in Echtzeit abzuleiten. Die erzeugten Informationen werden in Grafiken dargestellt. Weiterlesenfu-berlin.de