25.01.2016/EG aus dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

Prof. Dr. Friedrich Heinemann, ZEW: „Eine Reihe von EU-Staaten betätigen sich hier als Schwarzfahrer: Sie wälzen durch miserable Aufnahmebedingungen die Kosten auf andere Staaten ab.“

Eine Europäische Asylagentur (EAA) mit umfassender Zuständigkeit für die Aufnahme von Flüchtlingen und die Durchführung der Asylverfahren wäre kostengünstiger und gerechter als das bisherige System mit einzelstaatlichen Asylverfahren. Eine höhere Spezialisierung der EAA-Fallmanager und ausreichende Kapazitäten in den Asylverfahren würden die Verfahrensdauern und Kosten senken. Zudem könnte die Verteilung entsprechend den Aufnahmekapazitäten der Mitgliedstaaten erfolgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Weiterlesenzew.de

Zum Thema

Seit Februar 2011 arbeitet das ‚Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen‘ (EASO), Sitz in Malta, an der Umsetzung des ‚Gemeinsamen Europäischen Asylsystems‘ (GEAS). Das EASO fungiert, nach eigenen Angaben, als Kompetenzzentrum für Asylfragen und unterstützt Mitgliedstaaten, deren Asyl- und Aufnahmesysteme besonderem Druck ausgesetzt sind.

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