16.06.2015/EG aus der Bayerischen Staatskanzlei, München

Ministerrat: Zehn neue Studienstandorte ab 2016

Im Oktober 2014 hatte das Wissenschaftsministerium die Präsidenten der Bayerischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Technischen Hochschulen über den Wettbewerb informiert und sie zur Teilnahme eingeladen. Die eingegangenen Anträge waren durch eine Jury von außerbayerischen Wissenschaftlern und Hochschulpräsidenten bewertet worden. Minister Dr. Ludwig Spaenle hatte die Vorschläge der Jury angenommen. Entsprechend werden an folgenden Standorten neue Studiengänge angeboten:

1. An den Standorten Abensberg, Cham und Tirschenreuth von der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang ‚Soziale Arbeit‘.

2. An den Standorten Nördlingen und Memmingen von den drei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Augsburg, Kempten und Neu-Ulm das Verbundprojekt ‚Digital und Regional‘.

3. In Rothenburg ob der Tauber und Miltenberg von den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Ansbach, Aschaffenburg und Weihenstephan-Triesdorf ein Studiengang ‚Regio BWL‘, der sich unmittelbar am Bedarf der Region ausrichtet.

4. In Mühldorf am Inn von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenheim ein dualer Bachelorstudiengang ‚Pädagogik der Kindheit – Bildung und Sozialmanagement‘.

5. In Hauzenberg und Straubing von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Landshut mit Unterstützung der Hochschule München auf der Basis eines Konzepts ‚Digitales-Studieren.Bayern‘ ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

Mit Hilfe innovativer und IT-gestützter Lernformate könne der klassische Gegensatz zwischen Hochschulstandorten und Städten ohne Hochschule aufgehoben und auch im ländlichen Raum ein direkter Zugang zur Hochschulbildung ermöglicht werden.

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