Passau, 02.12.2014/EG aus dem Bistum Passau

Finanzielle Transparenz im Bistum Passau

„Wir wollen durch Offenheit und Transparenz auch in finanziellen Dingen zur Glaubwürdigkeit unserer Kirche beitragen“, betont Bischof Dr. Stefan Oster SDB. Deswegen setzt er jetzt sein Vorhaben um, in einem ersten Schritt die Finanzmittel des so genannten Bischöflichen Stuhls zu veröffentlichen.

Die im Bericht veröffentlichten Finanzmittelbestände beziehen sich auf das Jahr 2013. Bischof Oster hatte bereits kurz nach seiner Weihe im Juni dieses Jahres angekündigt, die Zahlen offenlegen zu wollen. Demnach belaufen sich die eigenen Finanzmittel des Rechtsträgers „Bischöflicher Stuhl“ auf knapp 190 Millionen Euro im Jahr 2013. Diese Finanzmittel werden wie Stiftungskapital behandelt, dessen Überschüsse jedes Jahr in pastorale und gemeinnützige Projekte des Bistums fließen. Die Überschüsse dieser Körperschaft belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro im Jahr und werden im kommenden Jahr in die Wiedererrichtung des so genannten Konradinums fließen, ein Haus für Menschen in Not.

Die Rücklagen der Rechtsträger:

  • Bischöflicher Stuhl: 190 Mio. Euro
  • Diözese: 280 Mio. Euro
  • Emeritenanstalt: 98 Mio. Euro
  • Domkapitel: 250 Tsd. Euro
  • Pfründestiftungen: Es bestehen rechtlich selbständig 257 Pfründestiftungen sowie 79 Benefizien (zweckgebundenes Stiftungsvermögen). Die Bewertungen von Grundstücken und Immobilien für die Diözese, den Bischöflichen Stuhl, die Emeritenanstalt und das Domkapitel wird wohl in den nächsten Monaten erfolgen. Mit der Brauerei Hacklberg und dem Katholischen Wohnbauwerk ist das Bistum auch gewerblich tätig.
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