17.06.2015/EG aus Umweltschutzorganisation Greenpeace e.V., Hamburg

Greenpeace: Produktion von Äpfel und anderem Obst ist in Europa einer der chemieintensivsten landwirtschaftlichen Sektoren – Sieben von zehn Wasser- und Bodenproben enthielten in Deutschland bis zu acht unterschiedliche Pestizide

Im April 2015 ließ Greenpeace 49 Bodenproben aus konventionell bewirtschafteten Apfelplantagen in 12 europäischen Ländern analysieren. Darüber hinaus untersuchte Greenpeace 36 Wasserproben aus dem Bereich innerhalb und in der Umgebung dieser Plantagen. Die insgesamt 85 entnommenen Proben wiesen 53 verschiedene Pestizide auf. 78 Prozent der Bodenproben und 72 Prozent der Wasserproben enthielten Rückstände von mindestens einem Pestizid. 70 Prozent der nachgewiesenen Pestizide weisen gemäß der von Greenpeace Deutschland publizierten ‚Schwarzen Liste der Pestizide‘ eine sehr hohe Gesamttoxizität gegenüber dem Menschen und/oder der Umwelt auf.

Auf die einzelnen Länder bezogen fand Greenpeace die größte Anzahl an Pestiziden im Boden in den Proben aus Italien (insgesamt 18 Pestizide in 3 Proben), gefolgt von Belgien (insgesamt 15 Pestizide in 3 Proben) und Frankreich (insgesamt 13 Pestizide in 6 Proben). In den Wasserproben wurde die größte Anzahl an Pestiziden in Polen nachgewiesen (insgesamt 13 Pestizide in 3 Proben), gefolgt von der Slowakei (insgesamt 12 Pestizide in 3 Proben) und Italien (insgesamt 10 Pestizide in 2 Proben).

Den Report lesen Sie hiergreenpeace.de.

Kategorien: STARTSEITE