21.08.2015/EG aus dem Beratungsunternehmen McKinsey & Company, Inc., Düsseldorf

Drei Jahre nach der Reform: Im Vergleich mit ausländischen Rechtsordnungen wird ein fehlendes Konzerninsolvenzrecht, ein sanierungsfeindliches Anfechtungsrecht sowie die Nichtberücksichtigung eines vorinsolvenzlichen Sanierungsverfahrens bemängelt

Wie gut kommt das neue Insolvenzrecht in der Praxis an? Um dies herauszufinden, haben die Wirtschaftskanzlei Noerr und die Unternehmensberatung McKinsey & Company Sanierungs- und Insolvenzexperten – darunter Anwälte, Richter, Insolvenzverwalter, Gläubiger und Investoren – befragt. In die Analyse flossen die Antworten von 220 Experten ein. Hintergrund: Vor drei Jahren wurde das deutsche Insolvenzrecht durch das „Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG)“ modernisiert. Ziel des Gesetzgebers war es, die Restrukturierungschancen insolvenzbedrohter Unternehmen zu verbessern sowie die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Insolvenzrechts gegenüber ausländischen Rechtsordnungen zu erhöhen. Denn gerade bei internationalen Insolvenzfällen haben Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Wahl, in welchem Land sie ihren Fall juristisch ansiedeln. Die Kernergebnisse der Analyse von McKinsey und Noerr: Weiterlesen↗mckinsey.de

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