Buchtipp: Die Zukunft nach Corona

12.06.2020/EG

Matthias Horx: Die Zukunft nach Corona.
Wie eine Krise die Gesellschaft, unser Denken und unser Handeln verändert.

Sachbuch (Covid, Gesellschaft, Krise, Ökonomie, Politik, Wandel)

„Krisen verändern die Welt. Unsere Vorfahren haben sich stets auf neue Umwelten, andere Bedingungen eingestellt. Deshalb hat unsere Spezies den Planeten erobert. Jetzt erfahren wir selbst eine Krise, die alles erschüttert und mitten in unser Leben eingreift. Das Virus verändert unseren Alltag, unsere Kommunikationsformen, die Art, wie wir arbeiten, fühlen und denken. Die Krise fungiert auch wie ein großer Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen. (mehr …)

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Buchtipp: Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

05.06.2020/EG

Reni Eddo-Lodge: Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

Sachbuch (Gesellschaft, Rassismus)

„Viel zu lange wurde Rassismus als reines Problem rechter Extremisten definiert. Doch die subtileren, nicht weniger gefährlichen Vorurteile finden sich dort, wo man am wenigsten mit ihnen rechnen würde – im Herzen der achtbaren Gesellschaft.
Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weißsein als die selbstverständliche Norm gilt, nicht weiß zu sein? Reni Eddo-Lodge spürt den historischen Wurzeln der Vorurteile nach, und zeigt unmissverständlich, dass die Ungleichbehandlung Weißer und Nicht-Weißer unseren Systemen seit Generationen eingeschrieben ist.
Ob in Politik oder Popkultur – nicht nur in der europaweiten Angst vor Immigration, sondern auch in aufwogenden Protestwellen gegen eine schwarze Hermine oder einen dunkelhäutigen Stormtrooper wird klar: Diskriminierende Tendenzen werden nicht nur von offenen Rassisten, sondern auch von vermeintlich toleranten Menschen praktiziert. (mehr …)

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Corona-Pandemie: Welche Maßnahmen wirken?

12.05.2020/EG
Quelle: Ökonomenstimme, Zürich

Tobias Hartl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ökonometrie der Universität Regensburg, und Enzo Weber, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Regensburg, erforschten die Wirkung getroffener (Eindämmungs-)Maßnahmen

„Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Abflachung der Infektionen vor allem mit den Schul- und Kitaschließungen, den Ausgangsbeschränkungen und mit der Einstellung des Profi- und Breitensports verbunden ist. Für die Schließungen der Dienstleistungsbranchen des öffentlichen Lebens finden sich dagegen kaum zusätzliche Effekte.“ oekonomenstimme.org

Zum Thema

Mythen und Antworten rund um Covid-19 ↗bundesregierung.de.

Infektionsmonitor Bundesländer und Landkreise experience.arcgis.com.

Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt

21.04.2020/EG
Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Niederlassung Dresden

ifo-Studie: „Städte quellen über, das Land dünnt sich aus: Anteil der Landbevölkerung auf niedrigstem Stand seit 1871“

„Verkehrsstaus, Mietexplosion, Warteschlangen auf dem Amt – Deutschlands Städte quellen scheinbar über. Insbesondere junge Menschen zieht es in die großen urbanen Magneten wie Berlin, München oder dem Rhein-Main-Gebiet. (…). Dominiert in Deutschland die Landflucht oder die Landlust? Wie ist die aktuelle Entwicklung historisch einzuordnen? War Deutschland früher ländlicher oder sogar noch urbaner? (…). Mit 88% aller Einwohner leben heute anteilig so viele Menschen in den größeren Städten von Berlin/Brandenburg wie seit 1871 nicht. Ein nochmals stärkerer Trend zur Urbanisierung zeigt sich in Hessen…“ ifo.de

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Volksbegehren „#6 Jahre Mietenstopp“

20.04.2020/EG
Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, München

Bayerisches Innenministerium hat heute das beantragte Volksbegehren „#6 Jahre Mietenstopp“ dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt

Am 06. März 2020 haben die Initiatoren beim Bayerischen Innenministerium den Antrag auf Zulassung eines Volksbegehrens „#6 Jahre Mietenstopp“ eingereicht, das auf den Erlass eines Gesetzes zur Begrenzung der Miethöhe in Bayern gerichtet ist.
Nach Auffassung des Bayerischen Innenministeriums sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens nicht gegeben, da die erforderliche Gesetzgebungskompetenz bei der Bundesregierung liege.
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof wird, nach den gesetzlichen Vorgaben, innerhalb von drei Monaten über den Zulassungsantrag entscheiden.

Den „Entwurf eines Gesetzes über die Begrenzung der Miethöhe in Bayern“ lesen Sie hier ↗mietenstopp.de.

Ergänzung am 16.07.2020:
„Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat am 16. Juli 2020 entschieden, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens nicht gegeben sind…“ bayern.verfassungsgerichtshof.de