14.10.2015/EG aus der ‚Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung‘ (OECD), Berlin

OECD: Soziale Ungleichheit setzt sich über Generationen fort – Deutschland nicht in der Spitzengruppe – Freiwilligenarbeit in Deutschland überdurchschnittlich verbreitet

Wie stark ökonomische, aber auch gesellschaftliche Faktoren die Startchancen von Kindern selbst in weit entwickelten Ländern beeinflussen, zeigt die jüngste Ausgabe des OECD-Berichts “How’s Life?”. Eins von sieben Kindern in der OECD lebt in relativer Armut, jedes zehnte kommt aus einem Haushalt, in dem niemand einer bezahlten Arbeit nachgeht. Deutschland, Österreich und die Schweiz schneiden bei beiden Indikatoren zwar besser ab als der OECD-Durchschnitt, in die Spitzengruppe der Länder schaffen sie es aber nicht.

Betrachtet man alle im Bericht enthaltenen Indikatoren zum Kindeswohl unabhängig vom sozialen Hintergrund, dann gehören Österreich, Deutschland und die Schweiz zu den Ländern, die sich nur in wenigen Kategorien in der Schlussgruppe (den untersten 30 Prozent) befinden. Dafür erreicht die Schweiz bei etwa zwei Dritteln der Fälle die Spitzengruppe (Top 30 %). Ähnlich gut oder besser sind nur Dänemark und die Niederlande. Weiterlesenoecd.org

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