16.02.2016/EG aus dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, München

Ministerium stellt Gutachten zur Struktur und Organisation des amtlichen Veterinärwesens und der Lebensmittelüberwachung des Bayerischen Obersten Rechnungshofes vor / Kontrollen werden seit Jahren nicht im vorgeschriebenen Turnus vorgenommen

Das Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz stellte gestern das vom Bayerischen Obersten Rechnungshof (ORH) erstellte Gutachten über die ‚Struktur und Organisation des amtlichen Veterinärwesens und der Lebensmittelüberwachung‘, im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung, vor.

Der ORH benennt im Gutachten „eine Reihe von organisatorischen und strukturellen Schwachstellen“ und empfiehlt ein sogenanntes 13-Punkte-Programm. Das 13-Punkte-Programm beinhaltet Anpassungen und Verbesserungen durch die Steuerung und Kommunikation, eine Korruptionsprävention, ein homogenes (einheitliches) Verwaltungshandeln, ein zentral erstelltes Kontrollprogramm in der Lebensmittelsicherheit, die Erfüllung der Kontrollvorgaben, unangekündigte Kontrollen und Probenahmen, die Begleitung und Überwachung der Eigenkontrollen der Unternehmen, eine Verkürzung der Bearbeitungsdauer von Laboruntersuchungen, die Minimierung des Dokumentationsaufwandes, eine Neuordnung der Organisationshoheit, eine Reform des Fortbildungsangebotes der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, die Zentralisierung des Beschaffungswesens sowie durch Anpassungen der Stellenbeschreibungen im amtlichen Veterinäramt. Das komplette Gutachten des ORH lesen Sie hier↗stmuv.bayern.de.

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