14.12.2015/EG aus der Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main

Journalist Stephan Kaufmann mit einem Beitrag über die volkswirtschaftliche Lehre an deutschen Universitäten

Die Wirtschaftswissenschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Ihre Vertreter haben zu allem etwas zu sagen: Arbeit, Ungleichheit, Renten, Bevölkerungsrückgang, Terrorismus, Armut, Klimawandel – stets äußern Ökonomen ihre Meinung und ihre Stimme hat Gewicht. Denn ihre Wissenschaft strahlt eine Autorität aus, die von Laien kaum kritisiert werden kann. Doch diese Autorität ist brüchig, das wissenschaftliche Lehrgebäude steht unter Beschuss: Die Modelle der die Universitäten dominierenden neoklassischen Schule seien untauglich, heißt es, ihre Annahmen seien realitätsfern, ihre Konstrukte voller Widersprüche. Weiterlesenfr-online.de

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